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VIA Platten

Via Zementmosaikplatten vereinen über 100 Jahre alte Traditionen und Muster mit einem modernen Lebensgefühl. Die ökologisch und von Hand hergestellten Platten sorgen für ein angenehmes und warmes Raumklima und bestechen durch ihre Farb- und Mustervielfalt. Die VIA Platten werden getrocknet und nicht gebrannt und sind als Naturmineralien nachhaltig produziert.

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Geschichte von VIA Platten

Zementmosaikplatten haben eine lange Tradition. Bereits vor 150 Jahren kam diese Form des Bodenbelags vor allem in der Mittelmeerregion auf und wurde in repräsentativen Gebäuden, aber auch in Privathaushalten verlegt, wo sie auch heute noch im Original zu bewundern ist. Doch aufgrund ihres hohen Preises und des aufwendigen Herstellungsprozesses kamen die Platten aus der Mode, so dass die letzte Manufaktur in den 1930er Jahren schließen musste.
Almut Lager und Norbert Kummermehr gründeten 1999 die Firma VIA als eine Art Rückbesinnung auf eine in Vergessenheit geratene Technik. Während das Ehepaar für drei Jahre in Barcelona lebte entdeckten sie ihre gemeinsame Leidenschaft für die Zementmosaikplatten und noch heute beziehen sie viel Inspiration aus den noch historischen Mustern der Platten in Barcelona.
Während die Anfangszeit für das Gründerpaar keine einfache war, haben sich die VIA Platten heute vom Firmensitz in Bacherach am Mittelrhein aus in die ganze Welt verbreitet. Von Tokio bis New York lassen sich die bunten, hochwertigen Platten bewundern, wobei momentan ca. 1,8 Mio. Mosaikplatten pro Jahr das Lager von VIA verlassen.

Herstellungsverfahren

Die Zementmosaikplatten werden auch noch heute in originaler Materialzusammensetzung und ohne künstliche Zusatzstoffe produziert. Dabei wird jede Platte von Hand mit einer Form gefertigt, wodurch jede Platte ein Unikat ist.
Im ersten Schritt wird die gewünschte Farbe in die Form gegeben, welche dann mit trockenem Zement bestreut und dann mit hohem Druck gepresst – nicht gebrannt – wird. Daher handelt es sich bei dem fertigen Produkt streng genommen auch um eine Platte und nicht um eine Fliese.

Merkmale von VIA Platten

Via Platten sorgen für eine wohlige und warme Wohnatmosphäre und haben eine lange Lebensdauer. Die natürlichen Inhaltsstoffe der Platten zeichnen sich durch ihre Nachhaltigkeit und ressourcenschonenden Eigenschaften aus.
Durch das aufwendige Produktionsverfahren per Hand ist jede Platte ein Unikat, was bedeutet, dass die Platten farblich leicht variieren können, wodurch sie im verlegten Zustand changieren. Diese Eigenschaft verleiht dem Bodenbelag Lebendigkeit.

Verlegung von VIA Platten

Vorbereitung
Vor der Verarbeitung sollten die Platten sauber und trocken gelagert werden.
Der Untergrund, auf dem die Platten verlegt werden sollen, muss tragfähig und normgerecht sein und von haftungsmindernden Substanzen befreit werden.
Bevor mit dem Verlegen der Platten begonnen werden kann, muss das genaue Raummaß noch einmal geprüft und der Verlegewinkel festgelegt werden.
Nach Anleitung der Verpackung des VIA Plattenklebers wird nun die passende Menge an Kleber angerührt und die VIA Plattengrundierung aufgetragen. Diese wird bei Zementestrichen im Verhältnis 1:3 mit Wasser verdünnt und bei Calziumsulfatuntergründen unverdünnt verwendet.

Verlegung
Im Buttering-Floating Verfahren wird nun der Kleber mit einer 10er Zahnkelle auf den Untergrund aufgetragen. Traditionell wird beim Verlegen der Zementmosaikplatten eine möglichst geringe Fugenbreite angestrebt, damit einerseits das Muster bestmöglich zur Geltung kommt und andererseits die Kanten sich gegenseitig schützen.
Mit einem Diamantblatt können bei Bedarf trocken Schnitte an den Platten vorgenommen werden. Wichtig ist hierbei das trockene Schneiden, um zu vermeiden, dass die Platten Feuchtigkeit aufnehmen.
Aus diesem Grund dürfen die frisch verlegten Platten auch nicht mit Wasser abgewaschen werden.

Verfugung
Nach dem Austrocknen der Platten kann die Verfugung vorgenommen werden.
Der Mörtel zum Verfugen der Platten setzt sich aus einem Teil Quarzsand und zwei Teilen Trasszement zusammen, welche unter Zugabe von Wasser zu einer joghurtartigen Konsistenz zusammengerührt und auf dem besenreinen Fußboden aufgetragen werden.
Dabei wird der Fugenmörtel mit einem Fugbrett in die Fugen gepresst bis er diese komplett füllt.

Versiegelung
Wenn die Platten verfugt und komplett durchgetrocknet sind müssen sie geölt oder imprägniert werden.
Bei der Verwendung von Plattenöl verhindert das verwendete Mittel, dass unerwünschte Stoffe in das Material eindringen, indem es in die Kapillare zieht und dort aushärtet.
Das Mineralimprägniermittel hat den gleichen Effekt, da es ebenfalls in die Kapillare einzieht und diese verschließt, ist allerdings leichter anzuwenden als das Öl.

Pflege von VIA Platten

Ölen oder Imprägnieren?
Qualitativ unterscheiden sich das Plattenöl und die Mineralimprägnierung nicht. Beiden Mittel verschließen die Kapillare des offenporigen Zements und schützen den Boden wirkungsvoll vor äußeren Einflüssen.

In der Anwendung erweist sich die Mineralimprägnierung jedoch als einfacher. Da das Produkt sich wie Wasser verhält und frei von Lösemitteln ist, kann es einfach im Kreuzgang mit einem Bodenwischer aufgetragen werden. Durch diesen Vorgang verkieselt die Oberfläche der Zementmosaikplatten und das enthaltene Wasserglas bildet Kristalle aus.

Das Plattenöl wird mit einer Schaumstoffrolle so lange aufgetragen, bis eine Sättigung eingetreten ist. Daraufhin werden die geölten Platten mit einer Aufpoliermaschine bearbeitet bis kein Öl mehr auf der Fläche stehen bleibt. Das Öl enthält zu einem geringen Anteil Lösemittel, wodurch erhöhtes handwerkliches Geschick beim Auftragen gefragt ist, denn bei zu viel aufgetragenem Öl können beispielsweise Flecken auf den Platten entstehen.

Reinigung
VIA Platten verhalten sich in der Reinigung ähnlich wie Marmor, wodurch auf säurehaltige Reinigungsmittel verzichtet bzw. die Kalkoberfläche der Platten durch ein schichtbildendes Mittel geschützt werden sollte. Am besten eignet sich zur Reinigung der VIA Platten die VIA Schmierseife. Ihre rückfettenden Eigenschaften schonen und pflegen das Material.
Durch die zusätzliche Bearbeitung des Bodens mit VIA Diamantschleifpads und Wasser können selbst alte Platten bis zum gewünschten Glanzgrad aufpoliert werden. Dabei wird wie folgt vorgegangen:

  • Schritt 1: Weißes Pad

Die befeuchtete Fläche wird zuerst mit der gröbsten Körnung bearbeitet, wodurch kleine Kratzer entfernt und die Platten gesäubert werden.

  • Schritt 2: Gelbes Pad

Mit der mittleren Körnung wird die befeuchtete Oberfläche verdichtet und für das anschließende Aufpolieren vorbereitet.

  • Schritt 3: Grünes Pad

Mit dem feinsten Pad werden die Platten so lange bearbeitet bis sie trocken sind und sich eine glänzende, geschlossene Oberfläche gebildet hat. Das grüne Pad kann auch für die tägliche Pflege verwendet werden.

VIA Platten und Fußbodenheizung

Die Kombination einer Fußbodenheizung mit VIA Platten ist möglich. Dabei muss zwingend auf die Herstellerhinweise und Normen der Heizungsanlage geachtet werden.

Geschichte von VIA Platten Zementmosaikplatten haben eine lange Tradition. Bereits vor 150 Jahren kam diese Form des Bodenbelags vor allem in der Mittelmeerregion auf und wurde in... mehr erfahren »
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VIA Platten

Geschichte von VIA Platten

Zementmosaikplatten haben eine lange Tradition. Bereits vor 150 Jahren kam diese Form des Bodenbelags vor allem in der Mittelmeerregion auf und wurde in repräsentativen Gebäuden, aber auch in Privathaushalten verlegt, wo sie auch heute noch im Original zu bewundern ist. Doch aufgrund ihres hohen Preises und des aufwendigen Herstellungsprozesses kamen die Platten aus der Mode, so dass die letzte Manufaktur in den 1930er Jahren schließen musste.
Almut Lager und Norbert Kummermehr gründeten 1999 die Firma VIA als eine Art Rückbesinnung auf eine in Vergessenheit geratene Technik. Während das Ehepaar für drei Jahre in Barcelona lebte entdeckten sie ihre gemeinsame Leidenschaft für die Zementmosaikplatten und noch heute beziehen sie viel Inspiration aus den noch historischen Mustern der Platten in Barcelona.
Während die Anfangszeit für das Gründerpaar keine einfache war, haben sich die VIA Platten heute vom Firmensitz in Bacherach am Mittelrhein aus in die ganze Welt verbreitet. Von Tokio bis New York lassen sich die bunten, hochwertigen Platten bewundern, wobei momentan ca. 1,8 Mio. Mosaikplatten pro Jahr das Lager von VIA verlassen.

Herstellungsverfahren

Die Zementmosaikplatten werden auch noch heute in originaler Materialzusammensetzung und ohne künstliche Zusatzstoffe produziert. Dabei wird jede Platte von Hand mit einer Form gefertigt, wodurch jede Platte ein Unikat ist.
Im ersten Schritt wird die gewünschte Farbe in die Form gegeben, welche dann mit trockenem Zement bestreut und dann mit hohem Druck gepresst – nicht gebrannt – wird. Daher handelt es sich bei dem fertigen Produkt streng genommen auch um eine Platte und nicht um eine Fliese.

Merkmale von VIA Platten

Via Platten sorgen für eine wohlige und warme Wohnatmosphäre und haben eine lange Lebensdauer. Die natürlichen Inhaltsstoffe der Platten zeichnen sich durch ihre Nachhaltigkeit und ressourcenschonenden Eigenschaften aus.
Durch das aufwendige Produktionsverfahren per Hand ist jede Platte ein Unikat, was bedeutet, dass die Platten farblich leicht variieren können, wodurch sie im verlegten Zustand changieren. Diese Eigenschaft verleiht dem Bodenbelag Lebendigkeit.

Verlegung von VIA Platten

Vorbereitung
Vor der Verarbeitung sollten die Platten sauber und trocken gelagert werden.
Der Untergrund, auf dem die Platten verlegt werden sollen, muss tragfähig und normgerecht sein und von haftungsmindernden Substanzen befreit werden.
Bevor mit dem Verlegen der Platten begonnen werden kann, muss das genaue Raummaß noch einmal geprüft und der Verlegewinkel festgelegt werden.
Nach Anleitung der Verpackung des VIA Plattenklebers wird nun die passende Menge an Kleber angerührt und die VIA Plattengrundierung aufgetragen. Diese wird bei Zementestrichen im Verhältnis 1:3 mit Wasser verdünnt und bei Calziumsulfatuntergründen unverdünnt verwendet.

Verlegung
Im Buttering-Floating Verfahren wird nun der Kleber mit einer 10er Zahnkelle auf den Untergrund aufgetragen. Traditionell wird beim Verlegen der Zementmosaikplatten eine möglichst geringe Fugenbreite angestrebt, damit einerseits das Muster bestmöglich zur Geltung kommt und andererseits die Kanten sich gegenseitig schützen.
Mit einem Diamantblatt können bei Bedarf trocken Schnitte an den Platten vorgenommen werden. Wichtig ist hierbei das trockene Schneiden, um zu vermeiden, dass die Platten Feuchtigkeit aufnehmen.
Aus diesem Grund dürfen die frisch verlegten Platten auch nicht mit Wasser abgewaschen werden.

Verfugung
Nach dem Austrocknen der Platten kann die Verfugung vorgenommen werden.
Der Mörtel zum Verfugen der Platten setzt sich aus einem Teil Quarzsand und zwei Teilen Trasszement zusammen, welche unter Zugabe von Wasser zu einer joghurtartigen Konsistenz zusammengerührt und auf dem besenreinen Fußboden aufgetragen werden.
Dabei wird der Fugenmörtel mit einem Fugbrett in die Fugen gepresst bis er diese komplett füllt.

Versiegelung
Wenn die Platten verfugt und komplett durchgetrocknet sind müssen sie geölt oder imprägniert werden.
Bei der Verwendung von Plattenöl verhindert das verwendete Mittel, dass unerwünschte Stoffe in das Material eindringen, indem es in die Kapillare zieht und dort aushärtet.
Das Mineralimprägniermittel hat den gleichen Effekt, da es ebenfalls in die Kapillare einzieht und diese verschließt, ist allerdings leichter anzuwenden als das Öl.

Pflege von VIA Platten

Ölen oder Imprägnieren?
Qualitativ unterscheiden sich das Plattenöl und die Mineralimprägnierung nicht. Beiden Mittel verschließen die Kapillare des offenporigen Zements und schützen den Boden wirkungsvoll vor äußeren Einflüssen.

In der Anwendung erweist sich die Mineralimprägnierung jedoch als einfacher. Da das Produkt sich wie Wasser verhält und frei von Lösemitteln ist, kann es einfach im Kreuzgang mit einem Bodenwischer aufgetragen werden. Durch diesen Vorgang verkieselt die Oberfläche der Zementmosaikplatten und das enthaltene Wasserglas bildet Kristalle aus.

Das Plattenöl wird mit einer Schaumstoffrolle so lange aufgetragen, bis eine Sättigung eingetreten ist. Daraufhin werden die geölten Platten mit einer Aufpoliermaschine bearbeitet bis kein Öl mehr auf der Fläche stehen bleibt. Das Öl enthält zu einem geringen Anteil Lösemittel, wodurch erhöhtes handwerkliches Geschick beim Auftragen gefragt ist, denn bei zu viel aufgetragenem Öl können beispielsweise Flecken auf den Platten entstehen.

Reinigung
VIA Platten verhalten sich in der Reinigung ähnlich wie Marmor, wodurch auf säurehaltige Reinigungsmittel verzichtet bzw. die Kalkoberfläche der Platten durch ein schichtbildendes Mittel geschützt werden sollte. Am besten eignet sich zur Reinigung der VIA Platten die VIA Schmierseife. Ihre rückfettenden Eigenschaften schonen und pflegen das Material.
Durch die zusätzliche Bearbeitung des Bodens mit VIA Diamantschleifpads und Wasser können selbst alte Platten bis zum gewünschten Glanzgrad aufpoliert werden. Dabei wird wie folgt vorgegangen:

  • Schritt 1: Weißes Pad

Die befeuchtete Fläche wird zuerst mit der gröbsten Körnung bearbeitet, wodurch kleine Kratzer entfernt und die Platten gesäubert werden.

  • Schritt 2: Gelbes Pad

Mit der mittleren Körnung wird die befeuchtete Oberfläche verdichtet und für das anschließende Aufpolieren vorbereitet.

  • Schritt 3: Grünes Pad

Mit dem feinsten Pad werden die Platten so lange bearbeitet bis sie trocken sind und sich eine glänzende, geschlossene Oberfläche gebildet hat. Das grüne Pad kann auch für die tägliche Pflege verwendet werden.

VIA Platten und Fußbodenheizung

Die Kombination einer Fußbodenheizung mit VIA Platten ist möglich. Dabei muss zwingend auf die Herstellerhinweise und Normen der Heizungsanlage geachtet werden.

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