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Hanfdämmung

Die Verarbeitung von Hanffasern zum natürlichen Dämmstoff für Häuser wird in Deutschland seit der Legalisierung von Nutzhanf 1996 noch nicht allzu lange durchgeführt. Dieser Umstand erscheint verwunderlich, weil die Hanffaser eine große Bandbreite von Vorteilen gegenüber konventionellen Dämmprodukten besitzt. Der biologische Dämmstoff wächst in Deutschland und muss demnach nicht über lange Transportwege befördert werden. Daneben bindet die Wunderpflanze CO2 und besitzt ausgezeichnete Dämmeigenschaften, um im Winter die Wärme drinnen und im Sommer draußen zu halten. Zusätzlich weist die Hanffaser Wasser ab und beugt Schimmel vor. Trotz dieser umfangreichen Vorzüge wird in Deutschland aktuell nur 1 % Dämmung aus Naturfaserstoffen verbaut. Damit sich die Verwendung von Hanffasern als Dämmstoff weiterverbreitet, wird in diesem Ratgeber grundlegendes Wissen zur Hanffaserdämmung vermittelt.

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Anwendungsbereiche

Die große Palette an Hanffaserdämmprodukten besitzt seinen Ursprung in den diversen Anwendungsmöglichkeiten der Hanffaser. Es können Dächer, Fassaden, Böden (Trittschalldämmung), Innenwände und Hohlräume gedämmt werden. Im Anwendungsbereich Dach können durch einfache und schnelle Zuschnitte zwischen und unter den Dachsparren Hanffaserdämmprodukte verarbeitet werden. Die Innendämmung von Außenwänden kann ebenfalls mit großflächigen Hanffaserdämmplatten durchgeführt werden. Genauso ist die Dämmung von Hohlräumen bei z. B. Fenstern und Türen mit Stopfhanf möglich.

Bauphysikalische Eigenschaften

Die Wärmeleitfähigkeit (0,040 – 0,045 W/mK) von Hanffasern ist im Durchschnitt etwas höher als die der konventionellen Dämmstoffe Stein-, Glaswolle oder Polysterol und dämmt damit ein wenig schlechter. Damit die Hanffaserdämmung ihre positiven Dämmeigenschaften vollständig entfalten kann wird vom Gesetzgeber eine Mindeststärke der Hanfdämmmatten von 16 cm vorgegeben. Die Baustoffklasse B2, der die Hanffaserdämmung angehört, bedeutet, dass Hanffasern „normal entflammbar“ sind und unterscheidet sich damit von Glaswolle, die als „nicht brennbar“ klassifiziert wurde. Polysterol und Steinwolle hingegen gehören meist der Gruppe „normal oder schwer entflammbar“ an. Ansonsten überzeugt die Hanffaserdämmung mit seinem geringen Dampfsperrwert von 1-2 und zeigt sich somit als feuchteregulierend. Dadurch ist bei der Innenraumdämmung ein Feuchtigkeitsausgleich möglich, der z. B. bei Polysterol aussichtslos ist.

Herstellungsverfahren

Der Anbau von THC-armen Hanfpflanze ist in Deutschland erst seit 1996 vom Gesetzgeber legalisiert worden. Davor stand der Anbau von Nutzhanf unter Strafe, obwohl die Hanffaser vorher über Jahrtausende viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten wie z. B. als Kleidung, in Seilen und als Papier besaß. Der Verarbeitungsprozess zur Herstellung von Hanffaserdämmung beginnt, wenn die 4 m hohen Nutzhanfpflanzen im Herbst geerntet werden. Nachdem sie mehrere Wochen auf dem Feld durchtrocknen konnten, werden die Nutzhanfpflanzen mechanisch in Hanffasern aufgespalten. Diese werden mit Brandschutzmitteln und meist mit Stützfasern aus Polyester versetzt und zu Teppichen verarbeitet. (Auf Anfrage vertreibt Naturanum auch Hanffaser-Dämmplatten mit nahezu 100 % Hanffaser-Anteil) Diese werden in einem Industrieofen starker Hitze ausgesetzt und es entstehen die Hanffaserdämmprodukte.

Formen

Neben der Hanfdämmmatte bzw. Hanffaserplatte kann die Hanffaser in diversen Formen zur Dämmung verwendet werden. Daher ist die Platten-, Rollen- bzw. Mattenform für eine großflächige Verarbeitung geeignet, wohingegen der Stopfhanf, seinem Namen gerecht für kleinere, schwer zugängliche Anwendungsbereiche geeignet ist, da er sich aus losen Hanffasern zusammensetzt. Das heißt, dass eine Anwendung im Dachbereich als Zwischensparrendämmung oder Wandbereich optimal ist. Des Weiteren kann die Hanffaser auch als Vlies oder Filz z. B. zur Trittschalldämmung unter Fußbodenaufbauten verwendet werden.

Merkmale

  • Diffusionsoffen
  • Schutz vor Sommerhitze und Winterkälte
  • Keine Schimmelbildung
  • Kein Schädlingsbefall möglich
  • Positive CO2 Bilanz
  • Unbedenkliche Entsorgung und Recycling möglich
  • Elastizität in der Anwendung
  • Gute Schallschutzeigenschaften
  • Langlebig
  • Guter Schallschutz

 

Zu beachten ist:

  • Höherer Anschaffungspreis als beispielsweise Styropor
  • Baustoffklasse B2 („normal entflammbar“)
  • Keine Verwendung mit Wärmedämmverbundsystemen möglich
Anwendungsbereiche Die große Palette an Hanffaserdämmprodukten besitzt seinen Ursprung in den diversen Anwendungsmöglichkeiten der Hanffaser. Es können Dächer, Fassaden, Böden... mehr erfahren »
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Hanfdämmung

Anwendungsbereiche

Die große Palette an Hanffaserdämmprodukten besitzt seinen Ursprung in den diversen Anwendungsmöglichkeiten der Hanffaser. Es können Dächer, Fassaden, Böden (Trittschalldämmung), Innenwände und Hohlräume gedämmt werden. Im Anwendungsbereich Dach können durch einfache und schnelle Zuschnitte zwischen und unter den Dachsparren Hanffaserdämmprodukte verarbeitet werden. Die Innendämmung von Außenwänden kann ebenfalls mit großflächigen Hanffaserdämmplatten durchgeführt werden. Genauso ist die Dämmung von Hohlräumen bei z. B. Fenstern und Türen mit Stopfhanf möglich.

Bauphysikalische Eigenschaften

Die Wärmeleitfähigkeit (0,040 – 0,045 W/mK) von Hanffasern ist im Durchschnitt etwas höher als die der konventionellen Dämmstoffe Stein-, Glaswolle oder Polysterol und dämmt damit ein wenig schlechter. Damit die Hanffaserdämmung ihre positiven Dämmeigenschaften vollständig entfalten kann wird vom Gesetzgeber eine Mindeststärke der Hanfdämmmatten von 16 cm vorgegeben. Die Baustoffklasse B2, der die Hanffaserdämmung angehört, bedeutet, dass Hanffasern „normal entflammbar“ sind und unterscheidet sich damit von Glaswolle, die als „nicht brennbar“ klassifiziert wurde. Polysterol und Steinwolle hingegen gehören meist der Gruppe „normal oder schwer entflammbar“ an. Ansonsten überzeugt die Hanffaserdämmung mit seinem geringen Dampfsperrwert von 1-2 und zeigt sich somit als feuchteregulierend. Dadurch ist bei der Innenraumdämmung ein Feuchtigkeitsausgleich möglich, der z. B. bei Polysterol aussichtslos ist.

Herstellungsverfahren

Der Anbau von THC-armen Hanfpflanze ist in Deutschland erst seit 1996 vom Gesetzgeber legalisiert worden. Davor stand der Anbau von Nutzhanf unter Strafe, obwohl die Hanffaser vorher über Jahrtausende viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten wie z. B. als Kleidung, in Seilen und als Papier besaß. Der Verarbeitungsprozess zur Herstellung von Hanffaserdämmung beginnt, wenn die 4 m hohen Nutzhanfpflanzen im Herbst geerntet werden. Nachdem sie mehrere Wochen auf dem Feld durchtrocknen konnten, werden die Nutzhanfpflanzen mechanisch in Hanffasern aufgespalten. Diese werden mit Brandschutzmitteln und meist mit Stützfasern aus Polyester versetzt und zu Teppichen verarbeitet. (Auf Anfrage vertreibt Naturanum auch Hanffaser-Dämmplatten mit nahezu 100 % Hanffaser-Anteil) Diese werden in einem Industrieofen starker Hitze ausgesetzt und es entstehen die Hanffaserdämmprodukte.

Formen

Neben der Hanfdämmmatte bzw. Hanffaserplatte kann die Hanffaser in diversen Formen zur Dämmung verwendet werden. Daher ist die Platten-, Rollen- bzw. Mattenform für eine großflächige Verarbeitung geeignet, wohingegen der Stopfhanf, seinem Namen gerecht für kleinere, schwer zugängliche Anwendungsbereiche geeignet ist, da er sich aus losen Hanffasern zusammensetzt. Das heißt, dass eine Anwendung im Dachbereich als Zwischensparrendämmung oder Wandbereich optimal ist. Des Weiteren kann die Hanffaser auch als Vlies oder Filz z. B. zur Trittschalldämmung unter Fußbodenaufbauten verwendet werden.

Merkmale

  • Diffusionsoffen
  • Schutz vor Sommerhitze und Winterkälte
  • Keine Schimmelbildung
  • Kein Schädlingsbefall möglich
  • Positive CO2 Bilanz
  • Unbedenkliche Entsorgung und Recycling möglich
  • Elastizität in der Anwendung
  • Gute Schallschutzeigenschaften
  • Langlebig
  • Guter Schallschutz

 

Zu beachten ist:

  • Höherer Anschaffungspreis als beispielsweise Styropor
  • Baustoffklasse B2 („normal entflammbar“)
  • Keine Verwendung mit Wärmedämmverbundsystemen möglich
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