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Massivholzböden

Ein Massivholzboden zeichnet sich durch seine gute Feuchteregulierung, die natürliche Wärme, die zu einem angenehmen Raumgefühl beiträgt und eine jahrzehntelange Haltbarkeit aus. Im Gegensatz zu mehrschichtigem Parkett oder Laminat handelt sich um massives Einschichtparkett aus Vollholzlamellen. Angeboten wird es in verschieden Hölzern und als echtes Naturprodukt weist jeder Boden seine eigenen Besonderheiten auf. Bei uns finden Sie mehr als 10 verschiedene Holzarten, welche aus Forstgebieten in Frankreich, Deutschland und regional aus Thüringen stammen.

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Massivholzboden Schwarzkiefer
Massivholzboden Schwarzkiefer
129,00 € *
inkl. MwSt.

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Arten von Massivholzböden

Produkt/Verlegeart

Beschreibung

Stabparkett

Massivholzes bestehend aus mehreren Holzstücken (Stäben) mit den Maßen  60-80mm x 250 – 600mm x 14-27mm.

Lamparkett

Stabparkett mit einer geringeren Höhe (10-11mm) – somit auch geeignet im Renovierungsbereich für eine Fußbodenheizung.

Mosaikparkett (Massivparkett)

Massivholzart bestehend aus sehr kleinen Holzlamellen von ca. 80 x 161 x  8mm. Es wird häufig im Würfelverband ausgelegt und genügt bei mittlerer Beanspruchung, was in Wohnräumen der Fall ist. Durch die geringe Aufbauhöhe eignet es sich sehr gut für eine Fußbodenheizung.

Hochkantlamellenparkett (Industrieparkett)

Hochkantlamellenparkett ist ein Restprodukt aus der Mosaikparkett Produktion, jedoch werden die Lamellen hier senkrecht angeordnet. Dadurch wird eine Höhe von bis zu 22mm erreicht. Es wird wegen seiner besonderen Stärke auch als Industrieparkett bezeichnet und häufig in öffentlichen Gebäuden, Museen, Hotels oder Industriegebäuden eingesetzt.

Holzpflaster

Hier werden Holzklötzchen, von oft 6 x 8 x 2-6 Zentimeter Größe, verlegt. Der Boden zeichnet sich besonders durch hohe Strapazierfähigkeit und einzigartige Optik aus.

Massivholzdielen

Massivholzdielen bestehen meist aus einem großflächigem Stück Massivholz. Sie sind mindestens 12 Zentimeter breit 1,20 Meter lang und 21 Millimeter stark und erreichen eine besondere Raumwirkung.

 

Merkmale von Massivholzböden

Oft hört man, ein Massivholzboden sei eine „Entscheidung fürs Leben“ und dem ist auch so. Eine sehr lange Lebenszeit und Nachhaltigkeit zeichnen diesen gegenüber andere Böden aus. Ein Massivholzboden kann je nach Stärke wiederholt aufgearbeitet und restauriert werden und lebt dadurch Jahrzehnte lang. Neben all diesen Eigenschaften trägt er auch zur Wertsteigerung einer Immobilie bei, was aber auch seinen Preis hat. Dafür bekommen Sie ein natürliches Produkt, welches atmungsaktiv ist und über eine biologische Eigenregulierung verfügt. Einen gewissen Teil an Feuchtigkeit aus der Luft kann der Boden aufnehmen und wieder abgeben und sorgt so für ein gesundes Raumklima. Beachten Sie, dass ein massiver Holzfußboden zwar eine natürliche Wärme ausstrahlt, ansonsten selbige aber eher mäßig gut leiten kann. Eine Fußbodenheizung ist somit zwar möglich, jedoch gilt es hier Einiges zu bedenken. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Fußbodenheizung unter Massivholzböden“.
Echtholzböden benötigen Platz zum „Arbeiten“. Das Quell- und Schwindverhalten, also das Ausdehnen, Zusammenziehen oder auch die Fugenbildung wird maßgeblich durch die Raumluftfeuchte und das Heizverhalten bestimmt.

  • Sorgen Sie für eine gute Belüftung!
  • In der Praxis erweist sich eine Raumluftfeuchte von 40-60% als günstig für einen Massivholzboden (mithilfe eines Feuchtemessgeräts/Hygrometer) läßt sich dies überwachen.
  • Beim Verlegen der Böden sollte ein Abstand von mindestens 1,5 cm zur Wand eingehalten werden. 

Ein massiver Holzfußboden besitzt die Eigenschaft, leicht zu federn und ist eine Wohltat für Ihre Gelenke und Fußmuskulatur.

Verlegung von Massivholzböden

Bevor Sie mit dem Verlegen Ihres Parketts beginnen, gilt es den Untergrund zu prüfen. Dieser sollte fest, eben, frei von Rissen, sauber, trocken und vor Feuchtigkeit (Dauerfeuchte) geschützt sein. Schleifen Sie Estrich oder Beton ab, bis eine harte, feste, griffige und ebene Oberfläche erreicht ist, ansonsten ist die Stabilität nicht gewährleistet. Sollte der Untergrund zu feucht sein, verwenden sie eine Feuchtigkeitsbremse. Lagern Sie das geschlossene Parkett mindestens zwei Tage (besser 10-14 Tage) vor dem Verlegen bereits im vorgesehenen Zimmer. Das Raumklima sollte während und nach der Verlegung 18-20°C und möglichst eine Luftfeuchtigkeit von 40-60% betragen. Verlegen Sie immer mit der Nutseite zur Bezugswand, von rechts nach links und in Längsrichtung zur Hauptlichtquelle (Fenster). Es bietet sich an die erste Reihe vorerst trocken zu verlegen. So können sie die Musterung der Dielen anpassen und diese wiederum an den Wandverlauf. Zeichnen Sie dafür einfach den Wandverlauf an die Diele an und schneiden Sie sie mit Kreis- oder Stichsäge zu, umso schräge oder wellige Abschnitte zu kompensieren.

Es gibt drei Möglichkeiten Ihr Massivholzparkett zu verlegen:

 

Verschrauben von massivem Holzboden
Bei dieser Montagemöglichkeit erreicht man hohe Variabilität im Untergrundaufbau. Da die Dielen nur punktuell aufliegen wird eine federnde und dämpfende Wirkung erreicht und die Demontagefreundlichkeit ist am größten. Als Unterkonstruktion auf der die Dielen verschraubt werden eignen sich Lagerhölzer, Verlegplatten oder alte Dielenböden. Füllen Sie die Zwischenräume mit entsprechender Schüttung, Dämmung oder Isolierung auf. Achten Sie darauf immer einen Abstand von 15 Millimeter zur Wand einzuhalten. Massivholzböden sind ein reines Naturprodukt und brauchen diesen Platz zum „arbeiten. Fügen Sie die Dielen nun mit Schlagklotz und Zugeisen ineinander und fixieren Sie sie mit Schrauben. Als Schraubendimension empfiehlt sich 3,5 x 45mm. Achten Sie beim Versenken das die Federn der Dielen nicht gequetscht werden und versenken Sie die Schrauben stets komplett, da ansonsten die Feder nicht mehr exakt in die Nut passt.

Vollflächige Verklebung von Massivholzboden
Auch hier ist die Voraussetzung, dass das Holz Platz zum Arbeiten haben muss. Daher verwendet man besonders elastischen Kleber. Der Raumschall wird bei dieser Verlegart deutlich verringert. Achten Sie bei der Verlegung auf eine Raumtemperatur von 15°C bis höchstens 35°C und einer Luftfeuchte von 40-55%. Verlegen Sie  auch hier die erste Reihe trocken, um Unstimmigkeiten auszugleichen. Tragen Sie den Kleber dann mit Hilfe von einem Zahnspachtel großflächig auf, aber verwenden Sie nur so viel wie in der Klebewirkzeit bedeckt werden kann. Nachdem Sie die Dielen ausgelegt haben klopfen Sie sie sorgfältig an und beschweren sie den Boden gegebenenfalls mit einem Gewicht um eine gute Verklebung zu sichern. Die vollflächige Verklebung ist deutlich komplizierter und kostenintensiver als andere Verlegtechniken. Der verwendete Kleber wird häufig mit Weichmachern hergestellt, um ihn elastisch zu machen. 

Massivholz schwimmend verlegen
Dabei wird komplett ohne Kleber oder Schrauben verlegt, einzig eine Trittschalldämmung wird vor Verlegen der Dielen ausgebreitet. Vor allem geeignet ist diese Verlegungsart bei Untergründen die lediglich ein geringe Aufbauhöhe für Unterbaukonstruktionen zulassen. Dies schließt eine Fußbodenheizung aus, durch die Trittschallunterlage entsteht aber eine zusätzliche Schicht, welche gegen Wärme dämmt und den Schall reduziert. Drücken Sie die zweite Diele angewinkelt an die erste, um sie so ineinander zu schieben. Wiederholen Sie dies, bis Sie die gesamte erste Reihe verlegt haben. Sägen Sie die letzte Diele ab, sollte sie zu lang sein und beginnen Sie mit dem Abschnitt die zweite Reihe. Legen Sie die erste Diele der zweiten Reihe, mit der langen Seite an die erste Reihe schräg an und klopfen Sie leicht mit dem Schlagklotz dagegen. Gleichzeitig drücken Sie sie leicht nach unten. Unter die schon verlegte Diele schieben Sie einen Verlegekeil ans hintere Ende, setzen das Kurzende ein und legen es ab. Ziehen Sie den Verlegekeil wieder heraus und klopfen Sie mit dem Schlagklotz leicht auf die Längsseite der Diele. Haben Sie drei Reihen so verlegt, kann der Abstand zur Wand angepasst werden. Dafür stecken Sie die Keile zwischen Fußboden und Wand in einem Abstand von 15mm, so kann das Holz später arbeiten. Sind Sie bei der letzten Dielenreihe angekommen legen Sie die Diele um ca. 5 mm zur Wand versetzt auf die vorletzte Reihe. Sägen Sie sie auf die passende Größe und setzten Sie sie ein. Andere Wege schwimmend zu verlegen funktionieren mit einer Klebematte oder Edelstahlklammern. Durch das lockere Verlegen kann der Boden gut arbeiten und die Gefahr von gesundheitlichen Problemen durch Klebstoffe besteht nicht. Es kann jedoch nach ein paar Jahren zu Knarzen oder Knacken kommen, da der Boden an manchen Stellen nicht fest sitzt.

 

Holz im Bad verlegen

Hartnäckig hält sich das Vorurteil Holz könne nicht im Bad eingesetzt werden, da Wasser und Holz natürliche Gegenspieler wären. Dem ist aber nicht so. Holz und Wasser können sehr gut harmonieren, das zeigt sich schon an vielen Tür- und Fensterelementen. Diese müssen Witterungen standhalten die meist schlimmer sind, als die zu erwartenden Bedingungen in Ihrem Badezimmer. Häufig wird mit dem Wasserdampf argumentiert, welcher beim Duschen oder Baden entsteht. Dadurch sei Schimmel vorprogrammiert. Wenn dem so wäre, sollten jedoch auch alle Holzelemente aus Küchen verbannt werden. Der Dampf der beim Kochen, oder von einem Wasserkocher aufsteigt, müsste demnach genauso schädlich sein.
Holz kann damit sehr gut umgehen. Durch die Fähigkeit Feuchtigkeit zu einem gewissen Maß zu regulieren, trägt es zu einem gesunden Raumklima bei. Natürlich ist eine gewisse Vorsicht trotzdem anzuraten und das Holz sollte nicht regemäßig mit Wassermassen in Kontakt treten. Auch häufiges Lüften ist zu empfehlen, da die Schimmelgefahr um ein Vielfaches minimiert wird, aber das ist auch in allen anderen Räumen anzuraten. Besonders gut eignen sich Kiefer, Buche oder Esche für den Einsatz im Bad. Allgemein lassen sich vor allem “ruhigere Hölzer“ für Bäder empfehlen. Diese arbeiten weniger und können sich so besser mit der Feuchtigkeit arrangieren. Zwei- bis dreimal jährlich sollte man den Boden mit Hartwachs-Öl, z.B. Volvox Hartwachsöl für einen optimalen Schutz behandeln.

Fußbodenheizung unter Massivholzböden

Auch wenn das Material Holz bereits zu einem angenehm warmen Wohngefühl beiträgt, ist es durchaus möglich den Boden mit einer Fußbodenheizung zu ergänzen. Man sollte jedoch beachten, dass dieses Vorhaben einige Schwierigkeiten mit sich bringt und sich nicht jede massive Holzart für eine Fußbodenheizung eignet. Besonders gut bietet sich Mosaikparkett durch den Verkleinerten Unterbodenbau, an.
Das massive Holz leitet die Wärme weniger gut und „arbeitet“ durch die zusätzliche Hitze mehr. Es entstehen folglich höhere Heizkosten und die Gefahr für Sprünge und Fugen wird erhöht. Die Wärme wird aber auch länger gespeichert und Sprüngen und Fugen kann man entgegenwirken, indem man weniger oft heizt und Temperatur und Luftfeuchtigkeit konstant hält. Da kann ein Luftbefeuchter in den Winter-, oder ein Entfeuchter in den Sommermonaten, Abhilfe schaffen. Es besteht jedoch die erhöhte Gefahr von Fehlern die beim Verkleben auftreten können.
Die Möglichkeit eine Fußbodenheizung mit einem massiven Holzboden zu kombinieren besteht also, bietet jedoch auch einige Schwierigkeiten und Hürden. Es liegt an Ihnen abzuwägen, ob Sie diese eingehen wollen, oder sich nach einer anderen Heiz- oder Bodenalternative umsehen wollen. 

Hier sind nochmals alle Schwierigkeiten auf einem Blick:

  • Massivholzböden leiten die Wärme nicht gut. Es entstehen längere Vorheizzeiten und höhere Heizkosten
  • Mehr Fugen und Sprünge durch die zusätzliche Hitze möglich
  • Gefahr von Fehlern beim Verkleben
Arten von Massivholzböden Produkt/Verlegeart Beschreibung Stabparkett Massivholzes bestehend aus mehreren Holzstücken (Stäben) mit den Maßen  60-80mm x... mehr erfahren »
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Massivholzböden

Arten von Massivholzböden

Produkt/Verlegeart

Beschreibung

Stabparkett

Massivholzes bestehend aus mehreren Holzstücken (Stäben) mit den Maßen  60-80mm x 250 – 600mm x 14-27mm.

Lamparkett

Stabparkett mit einer geringeren Höhe (10-11mm) – somit auch geeignet im Renovierungsbereich für eine Fußbodenheizung.

Mosaikparkett (Massivparkett)

Massivholzart bestehend aus sehr kleinen Holzlamellen von ca. 80 x 161 x  8mm. Es wird häufig im Würfelverband ausgelegt und genügt bei mittlerer Beanspruchung, was in Wohnräumen der Fall ist. Durch die geringe Aufbauhöhe eignet es sich sehr gut für eine Fußbodenheizung.

Hochkantlamellenparkett (Industrieparkett)

Hochkantlamellenparkett ist ein Restprodukt aus der Mosaikparkett Produktion, jedoch werden die Lamellen hier senkrecht angeordnet. Dadurch wird eine Höhe von bis zu 22mm erreicht. Es wird wegen seiner besonderen Stärke auch als Industrieparkett bezeichnet und häufig in öffentlichen Gebäuden, Museen, Hotels oder Industriegebäuden eingesetzt.

Holzpflaster

Hier werden Holzklötzchen, von oft 6 x 8 x 2-6 Zentimeter Größe, verlegt. Der Boden zeichnet sich besonders durch hohe Strapazierfähigkeit und einzigartige Optik aus.

Massivholzdielen

Massivholzdielen bestehen meist aus einem großflächigem Stück Massivholz. Sie sind mindestens 12 Zentimeter breit 1,20 Meter lang und 21 Millimeter stark und erreichen eine besondere Raumwirkung.

 

Merkmale von Massivholzböden

Oft hört man, ein Massivholzboden sei eine „Entscheidung fürs Leben“ und dem ist auch so. Eine sehr lange Lebenszeit und Nachhaltigkeit zeichnen diesen gegenüber andere Böden aus. Ein Massivholzboden kann je nach Stärke wiederholt aufgearbeitet und restauriert werden und lebt dadurch Jahrzehnte lang. Neben all diesen Eigenschaften trägt er auch zur Wertsteigerung einer Immobilie bei, was aber auch seinen Preis hat. Dafür bekommen Sie ein natürliches Produkt, welches atmungsaktiv ist und über eine biologische Eigenregulierung verfügt. Einen gewissen Teil an Feuchtigkeit aus der Luft kann der Boden aufnehmen und wieder abgeben und sorgt so für ein gesundes Raumklima. Beachten Sie, dass ein massiver Holzfußboden zwar eine natürliche Wärme ausstrahlt, ansonsten selbige aber eher mäßig gut leiten kann. Eine Fußbodenheizung ist somit zwar möglich, jedoch gilt es hier Einiges zu bedenken. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Fußbodenheizung unter Massivholzböden“.
Echtholzböden benötigen Platz zum „Arbeiten“. Das Quell- und Schwindverhalten, also das Ausdehnen, Zusammenziehen oder auch die Fugenbildung wird maßgeblich durch die Raumluftfeuchte und das Heizverhalten bestimmt.

  • Sorgen Sie für eine gute Belüftung!
  • In der Praxis erweist sich eine Raumluftfeuchte von 40-60% als günstig für einen Massivholzboden (mithilfe eines Feuchtemessgeräts/Hygrometer) läßt sich dies überwachen.
  • Beim Verlegen der Böden sollte ein Abstand von mindestens 1,5 cm zur Wand eingehalten werden. 

Ein massiver Holzfußboden besitzt die Eigenschaft, leicht zu federn und ist eine Wohltat für Ihre Gelenke und Fußmuskulatur.

Verlegung von Massivholzböden

Bevor Sie mit dem Verlegen Ihres Parketts beginnen, gilt es den Untergrund zu prüfen. Dieser sollte fest, eben, frei von Rissen, sauber, trocken und vor Feuchtigkeit (Dauerfeuchte) geschützt sein. Schleifen Sie Estrich oder Beton ab, bis eine harte, feste, griffige und ebene Oberfläche erreicht ist, ansonsten ist die Stabilität nicht gewährleistet. Sollte der Untergrund zu feucht sein, verwenden sie eine Feuchtigkeitsbremse. Lagern Sie das geschlossene Parkett mindestens zwei Tage (besser 10-14 Tage) vor dem Verlegen bereits im vorgesehenen Zimmer. Das Raumklima sollte während und nach der Verlegung 18-20°C und möglichst eine Luftfeuchtigkeit von 40-60% betragen. Verlegen Sie immer mit der Nutseite zur Bezugswand, von rechts nach links und in Längsrichtung zur Hauptlichtquelle (Fenster). Es bietet sich an die erste Reihe vorerst trocken zu verlegen. So können sie die Musterung der Dielen anpassen und diese wiederum an den Wandverlauf. Zeichnen Sie dafür einfach den Wandverlauf an die Diele an und schneiden Sie sie mit Kreis- oder Stichsäge zu, umso schräge oder wellige Abschnitte zu kompensieren.

Es gibt drei Möglichkeiten Ihr Massivholzparkett zu verlegen:

 

Verschrauben von massivem Holzboden
Bei dieser Montagemöglichkeit erreicht man hohe Variabilität im Untergrundaufbau. Da die Dielen nur punktuell aufliegen wird eine federnde und dämpfende Wirkung erreicht und die Demontagefreundlichkeit ist am größten. Als Unterkonstruktion auf der die Dielen verschraubt werden eignen sich Lagerhölzer, Verlegplatten oder alte Dielenböden. Füllen Sie die Zwischenräume mit entsprechender Schüttung, Dämmung oder Isolierung auf. Achten Sie darauf immer einen Abstand von 15 Millimeter zur Wand einzuhalten. Massivholzböden sind ein reines Naturprodukt und brauchen diesen Platz zum „arbeiten. Fügen Sie die Dielen nun mit Schlagklotz und Zugeisen ineinander und fixieren Sie sie mit Schrauben. Als Schraubendimension empfiehlt sich 3,5 x 45mm. Achten Sie beim Versenken das die Federn der Dielen nicht gequetscht werden und versenken Sie die Schrauben stets komplett, da ansonsten die Feder nicht mehr exakt in die Nut passt.

Vollflächige Verklebung von Massivholzboden
Auch hier ist die Voraussetzung, dass das Holz Platz zum Arbeiten haben muss. Daher verwendet man besonders elastischen Kleber. Der Raumschall wird bei dieser Verlegart deutlich verringert. Achten Sie bei der Verlegung auf eine Raumtemperatur von 15°C bis höchstens 35°C und einer Luftfeuchte von 40-55%. Verlegen Sie  auch hier die erste Reihe trocken, um Unstimmigkeiten auszugleichen. Tragen Sie den Kleber dann mit Hilfe von einem Zahnspachtel großflächig auf, aber verwenden Sie nur so viel wie in der Klebewirkzeit bedeckt werden kann. Nachdem Sie die Dielen ausgelegt haben klopfen Sie sie sorgfältig an und beschweren sie den Boden gegebenenfalls mit einem Gewicht um eine gute Verklebung zu sichern. Die vollflächige Verklebung ist deutlich komplizierter und kostenintensiver als andere Verlegtechniken. Der verwendete Kleber wird häufig mit Weichmachern hergestellt, um ihn elastisch zu machen. 

Massivholz schwimmend verlegen
Dabei wird komplett ohne Kleber oder Schrauben verlegt, einzig eine Trittschalldämmung wird vor Verlegen der Dielen ausgebreitet. Vor allem geeignet ist diese Verlegungsart bei Untergründen die lediglich ein geringe Aufbauhöhe für Unterbaukonstruktionen zulassen. Dies schließt eine Fußbodenheizung aus, durch die Trittschallunterlage entsteht aber eine zusätzliche Schicht, welche gegen Wärme dämmt und den Schall reduziert. Drücken Sie die zweite Diele angewinkelt an die erste, um sie so ineinander zu schieben. Wiederholen Sie dies, bis Sie die gesamte erste Reihe verlegt haben. Sägen Sie die letzte Diele ab, sollte sie zu lang sein und beginnen Sie mit dem Abschnitt die zweite Reihe. Legen Sie die erste Diele der zweiten Reihe, mit der langen Seite an die erste Reihe schräg an und klopfen Sie leicht mit dem Schlagklotz dagegen. Gleichzeitig drücken Sie sie leicht nach unten. Unter die schon verlegte Diele schieben Sie einen Verlegekeil ans hintere Ende, setzen das Kurzende ein und legen es ab. Ziehen Sie den Verlegekeil wieder heraus und klopfen Sie mit dem Schlagklotz leicht auf die Längsseite der Diele. Haben Sie drei Reihen so verlegt, kann der Abstand zur Wand angepasst werden. Dafür stecken Sie die Keile zwischen Fußboden und Wand in einem Abstand von 15mm, so kann das Holz später arbeiten. Sind Sie bei der letzten Dielenreihe angekommen legen Sie die Diele um ca. 5 mm zur Wand versetzt auf die vorletzte Reihe. Sägen Sie sie auf die passende Größe und setzten Sie sie ein. Andere Wege schwimmend zu verlegen funktionieren mit einer Klebematte oder Edelstahlklammern. Durch das lockere Verlegen kann der Boden gut arbeiten und die Gefahr von gesundheitlichen Problemen durch Klebstoffe besteht nicht. Es kann jedoch nach ein paar Jahren zu Knarzen oder Knacken kommen, da der Boden an manchen Stellen nicht fest sitzt.

 

Holz im Bad verlegen

Hartnäckig hält sich das Vorurteil Holz könne nicht im Bad eingesetzt werden, da Wasser und Holz natürliche Gegenspieler wären. Dem ist aber nicht so. Holz und Wasser können sehr gut harmonieren, das zeigt sich schon an vielen Tür- und Fensterelementen. Diese müssen Witterungen standhalten die meist schlimmer sind, als die zu erwartenden Bedingungen in Ihrem Badezimmer. Häufig wird mit dem Wasserdampf argumentiert, welcher beim Duschen oder Baden entsteht. Dadurch sei Schimmel vorprogrammiert. Wenn dem so wäre, sollten jedoch auch alle Holzelemente aus Küchen verbannt werden. Der Dampf der beim Kochen, oder von einem Wasserkocher aufsteigt, müsste demnach genauso schädlich sein.
Holz kann damit sehr gut umgehen. Durch die Fähigkeit Feuchtigkeit zu einem gewissen Maß zu regulieren, trägt es zu einem gesunden Raumklima bei. Natürlich ist eine gewisse Vorsicht trotzdem anzuraten und das Holz sollte nicht regemäßig mit Wassermassen in Kontakt treten. Auch häufiges Lüften ist zu empfehlen, da die Schimmelgefahr um ein Vielfaches minimiert wird, aber das ist auch in allen anderen Räumen anzuraten. Besonders gut eignen sich Kiefer, Buche oder Esche für den Einsatz im Bad. Allgemein lassen sich vor allem “ruhigere Hölzer“ für Bäder empfehlen. Diese arbeiten weniger und können sich so besser mit der Feuchtigkeit arrangieren. Zwei- bis dreimal jährlich sollte man den Boden mit Hartwachs-Öl, z.B. Volvox Hartwachsöl für einen optimalen Schutz behandeln.

Fußbodenheizung unter Massivholzböden

Auch wenn das Material Holz bereits zu einem angenehm warmen Wohngefühl beiträgt, ist es durchaus möglich den Boden mit einer Fußbodenheizung zu ergänzen. Man sollte jedoch beachten, dass dieses Vorhaben einige Schwierigkeiten mit sich bringt und sich nicht jede massive Holzart für eine Fußbodenheizung eignet. Besonders gut bietet sich Mosaikparkett durch den Verkleinerten Unterbodenbau, an.
Das massive Holz leitet die Wärme weniger gut und „arbeitet“ durch die zusätzliche Hitze mehr. Es entstehen folglich höhere Heizkosten und die Gefahr für Sprünge und Fugen wird erhöht. Die Wärme wird aber auch länger gespeichert und Sprüngen und Fugen kann man entgegenwirken, indem man weniger oft heizt und Temperatur und Luftfeuchtigkeit konstant hält. Da kann ein Luftbefeuchter in den Winter-, oder ein Entfeuchter in den Sommermonaten, Abhilfe schaffen. Es besteht jedoch die erhöhte Gefahr von Fehlern die beim Verkleben auftreten können.
Die Möglichkeit eine Fußbodenheizung mit einem massiven Holzboden zu kombinieren besteht also, bietet jedoch auch einige Schwierigkeiten und Hürden. Es liegt an Ihnen abzuwägen, ob Sie diese eingehen wollen, oder sich nach einer anderen Heiz- oder Bodenalternative umsehen wollen. 

Hier sind nochmals alle Schwierigkeiten auf einem Blick:

  • Massivholzböden leiten die Wärme nicht gut. Es entstehen längere Vorheizzeiten und höhere Heizkosten
  • Mehr Fugen und Sprünge durch die zusätzliche Hitze möglich
  • Gefahr von Fehlern beim Verkleben
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