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Massivholzböden

Ein Massivholzboden zeichnet sich durch seine gute Feuchteregulierung, die natürliche Wärme, die zu einem angenehmen Raumgefühl beiträgt und eine jahrzehntelange Haltbarkeit aus. Im Gegensatz zu mehrschichtigem Parkett oder Laminat handelt sich um massives Einschichtparkett aus Vollholzlamellen. Angeboten wird es in verschieden Hölzern und als echtes Naturprodukt weist jeder Boden seine eigenen Besonderheiten auf. Bei uns finden Sie mehr als 10 verschiedene Holzarten, welche aus Forstgebieten in Frankreich, Deutschland und regional aus Thüringen stammen.

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Massivholzboden Schwarzkiefer
Massivholzboden Schwarzkiefer
129,00 € *
inkl. MwSt.

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Arten von Massivholzböden

Produkt/Verlegeart

Beschreibung

Stabparkett

Massivholzes bestehend aus mehreren Holzstücken (Stäben) mit den Maßen  60-80mm x 250 – 600mm x 14-27mm.

Lamparkett

Stabparkett mit einer geringeren Höhe (10-11mm) – somit auch geeignet im Renovierungsbereich für eine Fußbodenheizung.

Mosaikparkett (Massivparkett)

Massivholzart bestehend aus sehr kleinen Holzlamellen von ca. 80 x 161 x  8mm. Es wird häufig im Würfelverband ausgelegt und genügt bei mittlerer Beanspruchung, was in Wohnräumen der Fall ist. Durch die geringe Aufbauhöhe eignet es sich sehr gut für eine Fußbodenheizung.

Hochkantlamellenparkett (Industrieparkett)

Hochkantlamellenparkett ist ein Restprodukt aus der Mosaikparkett Produktion, jedoch werden die Lamellen hier senkrecht angeordnet. Dadurch wird eine Höhe von bis zu 22mm erreicht. Es wird wegen seiner besonderen Stärke auch als Industrieparkett bezeichnet und häufig in öffentlichen Gebäuden, Museen, Hotels oder Industriegebäuden eingesetzt.

Holzpflaster

Hier werden Holzklötzchen, von oft 6 x 8 x 2-6 Zentimeter Größe, verlegt. Der Boden zeichnet sich besonders durch hohe Strapazierfähigkeit und einzigartige Optik aus.

Massivholzdielen

Massivholzdielen bestehen meist aus einem großflächigem Stück Massivholz. Sie sind mindestens 12 Zentimeter breit 1,20 Meter lang und 21 Millimeter stark und erreichen eine besondere Raumwirkung.

 

Merkmale von Massivholzböden

Oft hört man, ein Massivholzboden sei eine „Entscheidung fürs Leben“ und dem ist auch so. Eine sehr lange Lebenszeit und Nachhaltigkeit zeichnen diesen gegenüber andere Böden aus. Ein Massivholzboden kann je nach Stärke wiederholt aufgearbeitet und restauriert werden und lebt dadurch Jahrzehnte lang. Neben all diesen Eigenschaften trägt er auch zur Wertsteigerung einer Immobilie bei, was aber auch seinen Preis hat. Dafür bekommen Sie ein natürliches Produkt, welches atmungsaktiv ist und über eine biologische Eigenregulierung verfügt. Einen gewissen Teil an Feuchtigkeit aus der Luft kann der Boden aufnehmen und wieder abgeben und sorgt so für ein gesundes Raumklima. Beachten Sie, dass ein massiver Holzfußboden zwar eine natürliche Wärme ausstrahlt, ansonsten selbige aber eher mäßig gut leiten kann. Eine Fußbodenheizung ist somit zwar möglich, jedoch gilt es hier Einiges zu bedenken. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Fußbodenheizung unter Massivholzböden“.
Echtholzböden benötigen Platz zum „Arbeiten“. Das Quell- und Schwindverhalten, also das Ausdehnen, Zusammenziehen oder auch die Fugenbildung wird maßgeblich durch die Raumluftfeuchte und das Heizverhalten bestimmt.

  • Sorgen Sie für eine gute Belüftung!
  • In der Praxis erweist sich eine Raumluftfeuchte von 40-60% als günstig für einen Massivholzboden (mithilfe eines Feuchtemessgeräts/Hygrometer) läßt sich dies überwachen.
  • Beim Verlegen der Böden sollte ein Abstand von mindestens 1,5 cm zur Wand eingehalten werden. 

Ein massiver Holzfußboden besitzt die Eigenschaft, leicht zu federn und ist eine Wohltat für Ihre Gelenke und Fußmuskulatur.

Verlegung von Massivholzböden

Das zu verlegende Holz sollte bereits mindestens drei Tage vor Verlegebeginn in dem für den Boden vorgesehenen Raum gelagert werden, damit es sich akklimatisieren kann. Die Dielen sollten weiterhin erst kurz vor der Verarbeitung ausgepackt und harmonisch nach Maserung und Farbe angeordnet werden. Mindestens drei Tage vor Beginn der Verlegearbeit sollte ein angemessenes Raumklima (ca. 20 °C, Luftfeuchte zwischen 50 und 60%) geschaffen werden und vor dem Verlegen sind die geltenden Verabeitungsvoraussetzungen nach VOB Teil C DIN 18202 Parkettarbeiten zu prüfen und einzuhalten.Der Untergrund muss trocken, staub- und fettfrei, ganzflächig tragfähig und eben sein. Zu diesem Zweck kann es notwendig sein eine Spachtelung vorzunehmen, um Hohlstellen zu minimieren. Falls die Gefahr von aufsteigender Feuchtigkeit besteht, muss eine Feuchtsperre nach DIN 18336 eingebaut bzw. aufgebracht werden. Dies kann beispielsweise bei nicht unterkellerten Räumen, Betondecken und nicht beheizten Garagen der Fall sein. Bei der Verlegung auf Lagerhölzern kann dies z.B. eine 200µ Folie sein, welche im ganzen Raum ausgelegt wird.

Verlegemöglichkeiten

Auf Lagerhölzern / Holzunterboden
Bei alten Holzbalkendecken ist darauf zu achten, dass die Balken waagerecht sind und Unebenheiten ausgeglichen werden. Des Weiteren müssen die Abstände zwischen den Balken ca. 38 – 45 cm betragen, um der Tragfähigkeit der Diele zu entsprechen. Es empfiehlt sich eine etwa 1 cm hohe Luftschicht bis zur schall- und wärmetechnisch geeigneten Dämmschicht einzuhalten.
Handelt es sich um eine neu erstellte Unterkonstruktion, so empfehlen zur Trittschalldämmung Hanffaserdämmstreifen unter die Lagerhölzer zu legen. Des Weiteren sollte der Boden schwimmend auf dem Unterboden verlegt werden, um eine gute Trittschalldämmung zu gewährleisten.
Alternativ können die Dielen auch direkt auf dem alten, vorab gereinigten Holzboden verlegt werden. In diesem Fall müssen die Dielen quer zur Richtung der alten Dielen verlegt und auf eine wandangrenzende Fuge zur Be- und Hinterlüftung geachtet werden. Als Trennlage bzw. Knarrschutz wird Filz oder Rollkork ausgelegt.
Die erste Reihe der Holzdielen wird mit mindestens 15 mm Wandabstand in gerader Linie mit Richtschnur und Distanzklötzen verlegt, wobei der Wandabstand von der Raumgröße und der zu verlegenden Holzart abhängig ist. Die Nut Seite sollte dabei zur Wand zeigen, damit bei der Verlegung mit einem Schussgerät gearbeitet, oder durch die Feder geschraubt werden kann. Es ist darauf zu achten, dass bei der ersten Verlegereihe sowohl durch die Feder, als auch die die Nut Seite geschraubt wird. Oft wird dabei die Nut vorher abgeschnitten. Die letzte Diele in einer Reihe wird passend zurechtgeschnitten, wobei das abgeschnittene Stück als erstes Stück für die nächste Reihe verwendet werden kann. Es ist dabei wichtig, dass die Dielen unregelmäßig versetzt angeordnet werden, damit die Tragfähigkeit gewährleistet werden kann.
Beträgt die Deckbreite quer zur Längsrichtung mehr als 8 m, so ist es empfehlenswert einen Korkstreifen als Bewegungsfuge einzubauen.
Während der Montage empfiehlt es sich die Hölzer mit Latten und Nägeln gegen Verrutschen zu sichern und der Abstand der Hölzer sollte längsseits zur Wand etwa 8 – 10 cm betragen. Die Abstandklötze für die Randfugen müssen nach der Verlegung sofort entfernt werden.

Vollflächig verklebt
Die Verlegereife des Bodens ist vor Beginn der Verlegung zu prüfen. Bei einem Estrich sollte immer eine Restfeuchtemessung (CM Messung) durchgeführt werden und die Angaben des Klebstoffherstellers sind genau zu befolgen.
Zulässige Restfeuchtegehalte bei Estrichen:

Unbeheizte Estriche:

-          Zementestriche < 2,0 CM-%

-          Calciumsulfatestriche < 0,5 CM

Beheizte Estriche:

-          Zementestriche < 1,8 CM-%

-          Calciumsulfatestriche < 0,3 CM-%

Zur Verklebung der Dielen empfiehlt sich ein wasser- und lösemittelfreier, elastischer und schubfester Parkettklebstoff. Dank der schubfesten, elastischen und materialgerechten Verklebeweise verringern sich die Schubspannungen zwischen Massivholzdielen und Unterboden, wodurch diese Methode auch für Problemhölzer wie Ahorn und Buche geeignet ist.
Mit einer Klebepistole oder einem Zahnspachtel wird der Kleber auf den Untergrund aufgetragen und die Dielen anschließend gut in das Klebstoffbett eingedrückt, damit die Dielenrückseite vollständig mit dem Kleber benetzt wird. Bei vielen Holzarten kann ein nachträgliches Anklopfen und Beschweren der Dielen notwendig sein. Auch beim Verkleben gilt es einen ausreichenden Mindestabstand zur Wand von mindestens 15 mm einzuhalten.
Bei Trockenestrichen sind die Angaben des Estrichherstellers, sowie des Klebstoffherstellers genau zu beachten, da dort eine besondere Vorgehensweise gefragt ist und nicht immer vollflächig verklebt werden kann und ggf. mit einer Entkopplungsmatte gearbeitet werden muss.

Massivholz schwimmend verlegen
Dabei wird komplett ohne Kleber oder Schrauben verlegt, einzig eine Trittschalldämmung wird vor Verlegen der Dielen ausgebreitet. Vor allem geeignet ist diese Verlegungsart bei Untergründen die lediglich ein geringe Aufbauhöhe für Unterbaukonstruktionen zulassen. Dies schließt eine Fußbodenheizung aus, durch die Trittschallunterlage entsteht aber eine zusätzliche Schicht, welche gegen Wärme dämmt und den Schall reduziert. Drücken Sie die zweite Diele angewinkelt an die erste, um sie so ineinander zu schieben. Wiederholen Sie dies, bis Sie die gesamte erste Reihe verlegt haben. Sägen Sie die letzte Diele ab, sollte sie zu lang sein und beginnen Sie mit dem Abschnitt die zweite Reihe. Legen Sie die erste Diele der zweiten Reihe, mit der langen Seite an die erste Reihe schräg an und klopfen Sie leicht mit dem Schlagklotz dagegen. Gleichzeitig drücken Sie sie leicht nach unten. Unter die schon verlegte Diele schieben Sie einen Verlegekeil ans hintere Ende, setzen das Kurzende ein und legen es ab. Ziehen Sie den Verlegekeil wieder heraus und klopfen Sie mit dem Schlagklotz leicht auf die Längsseite der Diele. Haben Sie drei Reihen so verlegt, kann der Abstand zur Wand angepasst werden. Dafür stecken Sie die Keile zwischen Fußboden und Wand in einem Abstand von 15mm, so kann das Holz später arbeiten. Sind Sie bei der letzten Dielenreihe angekommen legen Sie die Diele um ca. 5 mm zur Wand versetzt auf die vorletzte Reihe. Sägen Sie sie auf die passende Größe und setzten Sie sie ein. Andere Wege schwimmend zu verlegen funktionieren mit einer Klebematte oder Edelstahlklammern. Durch das lockere Verlegen kann der Boden gut arbeiten und die Gefahr von gesundheitlichen Problemen durch Klebstoffe besteht nicht. Es kann jedoch nach ein paar Jahren zu Knarzen oder Knacken kommen, da der Boden an manchen Stellen nicht fest sitzt.

Holz im Bad verlegen

Hartnäckig hält sich das Vorurteil Holz könne nicht im Bad eingesetzt werden, da Wasser und Holz natürliche Gegenspieler wären. Dem ist aber nicht so. Holz und Wasser können sehr gut harmonieren, das zeigt sich schon an vielen Tür- und Fensterelementen. Diese müssen Witterungen standhalten die meist schlimmer sind, als die zu erwartenden Bedingungen in Ihrem Badezimmer. Häufig wird mit dem Wasserdampf argumentiert, welcher beim Duschen oder Baden entsteht. Dadurch sei Schimmel vorprogrammiert. Wenn dem so wäre, sollten jedoch auch alle Holzelemente aus Küchen verbannt werden. Der Dampf der beim Kochen, oder von einem Wasserkocher aufsteigt, müsste demnach genauso schädlich sein.
Holz kann damit sehr gut umgehen. Durch die Fähigkeit Feuchtigkeit zu einem gewissen Maß zu regulieren, trägt es zu einem gesunden Raumklima bei. Natürlich ist eine gewisse Vorsicht trotzdem anzuraten und das Holz sollte nicht regemäßig mit Wassermassen in Kontakt treten. Auch häufiges Lüften ist zu empfehlen, da die Schimmelgefahr um ein Vielfaches minimiert wird, aber das ist auch in allen anderen Räumen anzuraten. Besonders gut eignen sich Kiefer, Buche oder Esche für den Einsatz im Bad. Allgemein lassen sich vor allem “ruhigere Hölzer“ für Bäder empfehlen. Diese arbeiten weniger und können sich so besser mit der Feuchtigkeit arrangieren. Zwei- bis dreimal jährlich sollte man den Boden mit Hartwachs-Öl, z.B. Volvox Hartwachsöl für einen optimalen Schutz behandeln.

Fußbodenheizung unter Massivholzböden

Auch wenn das Material Holz bereits zu einem angenehm warmen Wohngefühl beiträgt, ist es durchaus möglich den Boden mit einer Fußbodenheizung zu ergänzen. Man sollte jedoch beachten, dass dieses Vorhaben einige Schwierigkeiten mit sich bringt und sich nicht jede massive Holzart für eine Fußbodenheizung eignet. Besonders gut bietet sich Mosaikparkett durch den Verkleinerten Unterbodenbau, an.
Das massive Holz leitet die Wärme weniger gut und „arbeitet“ durch die zusätzliche Hitze mehr. Es entstehen folglich höhere Heizkosten und die Gefahr für Sprünge und Fugen wird erhöht. Die Wärme wird aber auch länger gespeichert und Sprüngen und Fugen kann man entgegenwirken, indem man weniger oft heizt und Temperatur und Luftfeuchtigkeit konstant hält. Da kann ein Luftbefeuchter in den Winter-, oder ein Entfeuchter in den Sommermonaten, Abhilfe schaffen. Es besteht jedoch die erhöhte Gefahr von Fehlern die beim Verkleben auftreten können. Hierbei gilt es vor allem auch auf die Verarbeitungshineise des verwendeten Klebers, bzw. der Dämmung zu achten und geltende Vorschriften einzuhalten.
Die Möglichkeit eine Fußbodenheizung mit einem massiven Holzboden zu kombinieren besteht also, bietet jedoch auch einige Schwierigkeiten und Hürden. Es liegt an Ihnen abzuwägen, ob Sie diese eingehen wollen, oder sich nach einer anderen Heiz- oder Bodenalternative umsehen wollen. 

Hier sind nochmals alle Schwierigkeiten auf einem Blick:

  • Massivholzböden leiten die Wärme nicht gut. Es entstehen längere Vorheizzeiten und höhere Heizkosten
  • Mehr Fugen und Sprünge durch die zusätzliche Hitze möglich
  • Gefahr von Fehlern beim Verkleben

Nachbehandlung und Pflege

Falls der Massivholzboden in rohem Zustand verlegt wird ist im Nachgang mindestens ein Sauberkeitsschliff nötig, damit er anschließend mit dem entsprechenden Oberflächenmaterial behandelt werden kann. Wird der Boden fertig vorbehandelt bestellt, so ist lediglich eine Einpflege mit einem Pflegeöl notwendig.
Da es sich bei Holz um ein Naturprodukt handelt, unterliegt es den natürlichen Bedingungen von Quellen und Schwinden bei räumlichen Klimaschwankungen. Daher sollte darauf geachtet werden, dass die Raumtemperatur im Rahmen der Nutzung zwischen 20 +/- 2 °C und die Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 60 % liegt.
Werden diese Werte eingehalten, so entsteht ein gesundes Raumklima, welches noch durch mäßiges heizen, regelmäßiges Lüften, einen Luftbefeuchter und das Aufstellen von Zimmerpflanzen unterstützt werden kann.

Geölte Böden
Ein geölter Boden ist einfach zu pflegen und sehr widerstandsfähig. Lose Verschmutzungen und Staub können mit dem Besen beseitigt, oder mit Hilfe einer Parkettdüse abgesaugt werden.
Für die Nassreinigung empfiehlt es sich dem Wischwasser Faxe Aktivpflege, Faxe Ölseife oder Faxe Holzbodenseife zuzusetzen. Die nasse Reinigung sollte etwa zweimal im Monat mit der 2-Eimer Wischtechnik durchgeführt werden. Für die Reinigung dürfen ausschließlich reine Baumwolltücher verwendet werden.

Holzfeuchte

Holz hat die Eigenschaft sich mit seiner eigenen Feuchtigkeit an das Klima der Umgebung anzupassen. Dies nennt man Holzausgleichsfeuchte und diese kann vor allem in den Wintermonaten durch beheizte Räume in Mitleidenschaft gezogen werden. In der folgenden Tabelle sind die entsprechenden Werte abzulesen:

rel. Luftfeuchtigkeit

Werte für die Holzausgleichsfeuchte in %

90%

21,1

21,0

21,0

20,8

20,0

19,8

19,3

85%

18,1

18,0

18,0

17,9

17,5

17,1

16,9

80%

16,2

16,0

16,0

15,8

15,5

15,1

14,9

75%

14,7

14,5

14,3

14,0

13,9

13,5

13,2

70%

13,2

13,1

13,0

12,8

12,4

12,1

11,8

65%

12,0

12,0

11,8

11,5

11,2

11,0

10,7

60%

11,0

10,9

10,8

10,5

10,3

10,0

9,7

55%

10,1

10,0

9,9

9,7

9,4

9,1

8,8

50%

9,4

9,2

9,0

8,9

8,6

8,4

8,0

45%

8,6

8,48

,3

8,17

,9

7,5

7,1

40%

7,8

7,77

,5

7,37

,0

6,6

6,3

35%

7,0

6,9

6,76

,4

6,25

,8

5,5

30%

6,2

6,1

5,9

5,65

,3

5,0

4,7

25%

5,4

5,35

,0

4,84

,5

4,2

3,8

Temperatur

10 °C

15 °C

20 °C

25 °C

30 °C

35 °C

40 °C

Ablesebeispiel: Bei einer Temperatur von 15 °C und 55 % rel. Luftfeuchtigkeit entspricht die Holzausgleichsfeuchte 10%.
Es empfiehlt sich die Luftfeuchtigkeit durch Pflanzen oder einen Luftbefeuchter zu erhöhen, was nicht nur die Austrocknung des Holzes verhindert, sondern auch ein gesundes Wohnklima fördert.

Arten von Massivholzböden Produkt/Verlegeart Beschreibung Stabparkett Massivholzes bestehend aus mehreren Holzstücken (Stäben) mit den Maßen  60-80mm x... mehr erfahren »
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Massivholzböden

Arten von Massivholzböden

Produkt/Verlegeart

Beschreibung

Stabparkett

Massivholzes bestehend aus mehreren Holzstücken (Stäben) mit den Maßen  60-80mm x 250 – 600mm x 14-27mm.

Lamparkett

Stabparkett mit einer geringeren Höhe (10-11mm) – somit auch geeignet im Renovierungsbereich für eine Fußbodenheizung.

Mosaikparkett (Massivparkett)

Massivholzart bestehend aus sehr kleinen Holzlamellen von ca. 80 x 161 x  8mm. Es wird häufig im Würfelverband ausgelegt und genügt bei mittlerer Beanspruchung, was in Wohnräumen der Fall ist. Durch die geringe Aufbauhöhe eignet es sich sehr gut für eine Fußbodenheizung.

Hochkantlamellenparkett (Industrieparkett)

Hochkantlamellenparkett ist ein Restprodukt aus der Mosaikparkett Produktion, jedoch werden die Lamellen hier senkrecht angeordnet. Dadurch wird eine Höhe von bis zu 22mm erreicht. Es wird wegen seiner besonderen Stärke auch als Industrieparkett bezeichnet und häufig in öffentlichen Gebäuden, Museen, Hotels oder Industriegebäuden eingesetzt.

Holzpflaster

Hier werden Holzklötzchen, von oft 6 x 8 x 2-6 Zentimeter Größe, verlegt. Der Boden zeichnet sich besonders durch hohe Strapazierfähigkeit und einzigartige Optik aus.

Massivholzdielen

Massivholzdielen bestehen meist aus einem großflächigem Stück Massivholz. Sie sind mindestens 12 Zentimeter breit 1,20 Meter lang und 21 Millimeter stark und erreichen eine besondere Raumwirkung.

 

Merkmale von Massivholzböden

Oft hört man, ein Massivholzboden sei eine „Entscheidung fürs Leben“ und dem ist auch so. Eine sehr lange Lebenszeit und Nachhaltigkeit zeichnen diesen gegenüber andere Böden aus. Ein Massivholzboden kann je nach Stärke wiederholt aufgearbeitet und restauriert werden und lebt dadurch Jahrzehnte lang. Neben all diesen Eigenschaften trägt er auch zur Wertsteigerung einer Immobilie bei, was aber auch seinen Preis hat. Dafür bekommen Sie ein natürliches Produkt, welches atmungsaktiv ist und über eine biologische Eigenregulierung verfügt. Einen gewissen Teil an Feuchtigkeit aus der Luft kann der Boden aufnehmen und wieder abgeben und sorgt so für ein gesundes Raumklima. Beachten Sie, dass ein massiver Holzfußboden zwar eine natürliche Wärme ausstrahlt, ansonsten selbige aber eher mäßig gut leiten kann. Eine Fußbodenheizung ist somit zwar möglich, jedoch gilt es hier Einiges zu bedenken. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Fußbodenheizung unter Massivholzböden“.
Echtholzböden benötigen Platz zum „Arbeiten“. Das Quell- und Schwindverhalten, also das Ausdehnen, Zusammenziehen oder auch die Fugenbildung wird maßgeblich durch die Raumluftfeuchte und das Heizverhalten bestimmt.

  • Sorgen Sie für eine gute Belüftung!
  • In der Praxis erweist sich eine Raumluftfeuchte von 40-60% als günstig für einen Massivholzboden (mithilfe eines Feuchtemessgeräts/Hygrometer) läßt sich dies überwachen.
  • Beim Verlegen der Böden sollte ein Abstand von mindestens 1,5 cm zur Wand eingehalten werden. 

Ein massiver Holzfußboden besitzt die Eigenschaft, leicht zu federn und ist eine Wohltat für Ihre Gelenke und Fußmuskulatur.

Verlegung von Massivholzböden

Das zu verlegende Holz sollte bereits mindestens drei Tage vor Verlegebeginn in dem für den Boden vorgesehenen Raum gelagert werden, damit es sich akklimatisieren kann. Die Dielen sollten weiterhin erst kurz vor der Verarbeitung ausgepackt und harmonisch nach Maserung und Farbe angeordnet werden. Mindestens drei Tage vor Beginn der Verlegearbeit sollte ein angemessenes Raumklima (ca. 20 °C, Luftfeuchte zwischen 50 und 60%) geschaffen werden und vor dem Verlegen sind die geltenden Verabeitungsvoraussetzungen nach VOB Teil C DIN 18202 Parkettarbeiten zu prüfen und einzuhalten.Der Untergrund muss trocken, staub- und fettfrei, ganzflächig tragfähig und eben sein. Zu diesem Zweck kann es notwendig sein eine Spachtelung vorzunehmen, um Hohlstellen zu minimieren. Falls die Gefahr von aufsteigender Feuchtigkeit besteht, muss eine Feuchtsperre nach DIN 18336 eingebaut bzw. aufgebracht werden. Dies kann beispielsweise bei nicht unterkellerten Räumen, Betondecken und nicht beheizten Garagen der Fall sein. Bei der Verlegung auf Lagerhölzern kann dies z.B. eine 200µ Folie sein, welche im ganzen Raum ausgelegt wird.

Verlegemöglichkeiten

Auf Lagerhölzern / Holzunterboden
Bei alten Holzbalkendecken ist darauf zu achten, dass die Balken waagerecht sind und Unebenheiten ausgeglichen werden. Des Weiteren müssen die Abstände zwischen den Balken ca. 38 – 45 cm betragen, um der Tragfähigkeit der Diele zu entsprechen. Es empfiehlt sich eine etwa 1 cm hohe Luftschicht bis zur schall- und wärmetechnisch geeigneten Dämmschicht einzuhalten.
Handelt es sich um eine neu erstellte Unterkonstruktion, so empfehlen zur Trittschalldämmung Hanffaserdämmstreifen unter die Lagerhölzer zu legen. Des Weiteren sollte der Boden schwimmend auf dem Unterboden verlegt werden, um eine gute Trittschalldämmung zu gewährleisten.
Alternativ können die Dielen auch direkt auf dem alten, vorab gereinigten Holzboden verlegt werden. In diesem Fall müssen die Dielen quer zur Richtung der alten Dielen verlegt und auf eine wandangrenzende Fuge zur Be- und Hinterlüftung geachtet werden. Als Trennlage bzw. Knarrschutz wird Filz oder Rollkork ausgelegt.
Die erste Reihe der Holzdielen wird mit mindestens 15 mm Wandabstand in gerader Linie mit Richtschnur und Distanzklötzen verlegt, wobei der Wandabstand von der Raumgröße und der zu verlegenden Holzart abhängig ist. Die Nut Seite sollte dabei zur Wand zeigen, damit bei der Verlegung mit einem Schussgerät gearbeitet, oder durch die Feder geschraubt werden kann. Es ist darauf zu achten, dass bei der ersten Verlegereihe sowohl durch die Feder, als auch die die Nut Seite geschraubt wird. Oft wird dabei die Nut vorher abgeschnitten. Die letzte Diele in einer Reihe wird passend zurechtgeschnitten, wobei das abgeschnittene Stück als erstes Stück für die nächste Reihe verwendet werden kann. Es ist dabei wichtig, dass die Dielen unregelmäßig versetzt angeordnet werden, damit die Tragfähigkeit gewährleistet werden kann.
Beträgt die Deckbreite quer zur Längsrichtung mehr als 8 m, so ist es empfehlenswert einen Korkstreifen als Bewegungsfuge einzubauen.
Während der Montage empfiehlt es sich die Hölzer mit Latten und Nägeln gegen Verrutschen zu sichern und der Abstand der Hölzer sollte längsseits zur Wand etwa 8 – 10 cm betragen. Die Abstandklötze für die Randfugen müssen nach der Verlegung sofort entfernt werden.

Vollflächig verklebt
Die Verlegereife des Bodens ist vor Beginn der Verlegung zu prüfen. Bei einem Estrich sollte immer eine Restfeuchtemessung (CM Messung) durchgeführt werden und die Angaben des Klebstoffherstellers sind genau zu befolgen.
Zulässige Restfeuchtegehalte bei Estrichen:

Unbeheizte Estriche:

-          Zementestriche < 2,0 CM-%

-          Calciumsulfatestriche < 0,5 CM

Beheizte Estriche:

-          Zementestriche < 1,8 CM-%

-          Calciumsulfatestriche < 0,3 CM-%

Zur Verklebung der Dielen empfiehlt sich ein wasser- und lösemittelfreier, elastischer und schubfester Parkettklebstoff. Dank der schubfesten, elastischen und materialgerechten Verklebeweise verringern sich die Schubspannungen zwischen Massivholzdielen und Unterboden, wodurch diese Methode auch für Problemhölzer wie Ahorn und Buche geeignet ist.
Mit einer Klebepistole oder einem Zahnspachtel wird der Kleber auf den Untergrund aufgetragen und die Dielen anschließend gut in das Klebstoffbett eingedrückt, damit die Dielenrückseite vollständig mit dem Kleber benetzt wird. Bei vielen Holzarten kann ein nachträgliches Anklopfen und Beschweren der Dielen notwendig sein. Auch beim Verkleben gilt es einen ausreichenden Mindestabstand zur Wand von mindestens 15 mm einzuhalten.
Bei Trockenestrichen sind die Angaben des Estrichherstellers, sowie des Klebstoffherstellers genau zu beachten, da dort eine besondere Vorgehensweise gefragt ist und nicht immer vollflächig verklebt werden kann und ggf. mit einer Entkopplungsmatte gearbeitet werden muss.

Massivholz schwimmend verlegen
Dabei wird komplett ohne Kleber oder Schrauben verlegt, einzig eine Trittschalldämmung wird vor Verlegen der Dielen ausgebreitet. Vor allem geeignet ist diese Verlegungsart bei Untergründen die lediglich ein geringe Aufbauhöhe für Unterbaukonstruktionen zulassen. Dies schließt eine Fußbodenheizung aus, durch die Trittschallunterlage entsteht aber eine zusätzliche Schicht, welche gegen Wärme dämmt und den Schall reduziert. Drücken Sie die zweite Diele angewinkelt an die erste, um sie so ineinander zu schieben. Wiederholen Sie dies, bis Sie die gesamte erste Reihe verlegt haben. Sägen Sie die letzte Diele ab, sollte sie zu lang sein und beginnen Sie mit dem Abschnitt die zweite Reihe. Legen Sie die erste Diele der zweiten Reihe, mit der langen Seite an die erste Reihe schräg an und klopfen Sie leicht mit dem Schlagklotz dagegen. Gleichzeitig drücken Sie sie leicht nach unten. Unter die schon verlegte Diele schieben Sie einen Verlegekeil ans hintere Ende, setzen das Kurzende ein und legen es ab. Ziehen Sie den Verlegekeil wieder heraus und klopfen Sie mit dem Schlagklotz leicht auf die Längsseite der Diele. Haben Sie drei Reihen so verlegt, kann der Abstand zur Wand angepasst werden. Dafür stecken Sie die Keile zwischen Fußboden und Wand in einem Abstand von 15mm, so kann das Holz später arbeiten. Sind Sie bei der letzten Dielenreihe angekommen legen Sie die Diele um ca. 5 mm zur Wand versetzt auf die vorletzte Reihe. Sägen Sie sie auf die passende Größe und setzten Sie sie ein. Andere Wege schwimmend zu verlegen funktionieren mit einer Klebematte oder Edelstahlklammern. Durch das lockere Verlegen kann der Boden gut arbeiten und die Gefahr von gesundheitlichen Problemen durch Klebstoffe besteht nicht. Es kann jedoch nach ein paar Jahren zu Knarzen oder Knacken kommen, da der Boden an manchen Stellen nicht fest sitzt.

Holz im Bad verlegen

Hartnäckig hält sich das Vorurteil Holz könne nicht im Bad eingesetzt werden, da Wasser und Holz natürliche Gegenspieler wären. Dem ist aber nicht so. Holz und Wasser können sehr gut harmonieren, das zeigt sich schon an vielen Tür- und Fensterelementen. Diese müssen Witterungen standhalten die meist schlimmer sind, als die zu erwartenden Bedingungen in Ihrem Badezimmer. Häufig wird mit dem Wasserdampf argumentiert, welcher beim Duschen oder Baden entsteht. Dadurch sei Schimmel vorprogrammiert. Wenn dem so wäre, sollten jedoch auch alle Holzelemente aus Küchen verbannt werden. Der Dampf der beim Kochen, oder von einem Wasserkocher aufsteigt, müsste demnach genauso schädlich sein.
Holz kann damit sehr gut umgehen. Durch die Fähigkeit Feuchtigkeit zu einem gewissen Maß zu regulieren, trägt es zu einem gesunden Raumklima bei. Natürlich ist eine gewisse Vorsicht trotzdem anzuraten und das Holz sollte nicht regemäßig mit Wassermassen in Kontakt treten. Auch häufiges Lüften ist zu empfehlen, da die Schimmelgefahr um ein Vielfaches minimiert wird, aber das ist auch in allen anderen Räumen anzuraten. Besonders gut eignen sich Kiefer, Buche oder Esche für den Einsatz im Bad. Allgemein lassen sich vor allem “ruhigere Hölzer“ für Bäder empfehlen. Diese arbeiten weniger und können sich so besser mit der Feuchtigkeit arrangieren. Zwei- bis dreimal jährlich sollte man den Boden mit Hartwachs-Öl, z.B. Volvox Hartwachsöl für einen optimalen Schutz behandeln.

Fußbodenheizung unter Massivholzböden

Auch wenn das Material Holz bereits zu einem angenehm warmen Wohngefühl beiträgt, ist es durchaus möglich den Boden mit einer Fußbodenheizung zu ergänzen. Man sollte jedoch beachten, dass dieses Vorhaben einige Schwierigkeiten mit sich bringt und sich nicht jede massive Holzart für eine Fußbodenheizung eignet. Besonders gut bietet sich Mosaikparkett durch den Verkleinerten Unterbodenbau, an.
Das massive Holz leitet die Wärme weniger gut und „arbeitet“ durch die zusätzliche Hitze mehr. Es entstehen folglich höhere Heizkosten und die Gefahr für Sprünge und Fugen wird erhöht. Die Wärme wird aber auch länger gespeichert und Sprüngen und Fugen kann man entgegenwirken, indem man weniger oft heizt und Temperatur und Luftfeuchtigkeit konstant hält. Da kann ein Luftbefeuchter in den Winter-, oder ein Entfeuchter in den Sommermonaten, Abhilfe schaffen. Es besteht jedoch die erhöhte Gefahr von Fehlern die beim Verkleben auftreten können. Hierbei gilt es vor allem auch auf die Verarbeitungshineise des verwendeten Klebers, bzw. der Dämmung zu achten und geltende Vorschriften einzuhalten.
Die Möglichkeit eine Fußbodenheizung mit einem massiven Holzboden zu kombinieren besteht also, bietet jedoch auch einige Schwierigkeiten und Hürden. Es liegt an Ihnen abzuwägen, ob Sie diese eingehen wollen, oder sich nach einer anderen Heiz- oder Bodenalternative umsehen wollen. 

Hier sind nochmals alle Schwierigkeiten auf einem Blick:

  • Massivholzböden leiten die Wärme nicht gut. Es entstehen längere Vorheizzeiten und höhere Heizkosten
  • Mehr Fugen und Sprünge durch die zusätzliche Hitze möglich
  • Gefahr von Fehlern beim Verkleben

Nachbehandlung und Pflege

Falls der Massivholzboden in rohem Zustand verlegt wird ist im Nachgang mindestens ein Sauberkeitsschliff nötig, damit er anschließend mit dem entsprechenden Oberflächenmaterial behandelt werden kann. Wird der Boden fertig vorbehandelt bestellt, so ist lediglich eine Einpflege mit einem Pflegeöl notwendig.
Da es sich bei Holz um ein Naturprodukt handelt, unterliegt es den natürlichen Bedingungen von Quellen und Schwinden bei räumlichen Klimaschwankungen. Daher sollte darauf geachtet werden, dass die Raumtemperatur im Rahmen der Nutzung zwischen 20 +/- 2 °C und die Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 60 % liegt.
Werden diese Werte eingehalten, so entsteht ein gesundes Raumklima, welches noch durch mäßiges heizen, regelmäßiges Lüften, einen Luftbefeuchter und das Aufstellen von Zimmerpflanzen unterstützt werden kann.

Geölte Böden
Ein geölter Boden ist einfach zu pflegen und sehr widerstandsfähig. Lose Verschmutzungen und Staub können mit dem Besen beseitigt, oder mit Hilfe einer Parkettdüse abgesaugt werden.
Für die Nassreinigung empfiehlt es sich dem Wischwasser Faxe Aktivpflege, Faxe Ölseife oder Faxe Holzbodenseife zuzusetzen. Die nasse Reinigung sollte etwa zweimal im Monat mit der 2-Eimer Wischtechnik durchgeführt werden. Für die Reinigung dürfen ausschließlich reine Baumwolltücher verwendet werden.

Holzfeuchte

Holz hat die Eigenschaft sich mit seiner eigenen Feuchtigkeit an das Klima der Umgebung anzupassen. Dies nennt man Holzausgleichsfeuchte und diese kann vor allem in den Wintermonaten durch beheizte Räume in Mitleidenschaft gezogen werden. In der folgenden Tabelle sind die entsprechenden Werte abzulesen:

rel. Luftfeuchtigkeit

Werte für die Holzausgleichsfeuchte in %

90%

21,1

21,0

21,0

20,8

20,0

19,8

19,3

85%

18,1

18,0

18,0

17,9

17,5

17,1

16,9

80%

16,2

16,0

16,0

15,8

15,5

15,1

14,9

75%

14,7

14,5

14,3

14,0

13,9

13,5

13,2

70%

13,2

13,1

13,0

12,8

12,4

12,1

11,8

65%

12,0

12,0

11,8

11,5

11,2

11,0

10,7

60%

11,0

10,9

10,8

10,5

10,3

10,0

9,7

55%

10,1

10,0

9,9

9,7

9,4

9,1

8,8

50%

9,4

9,2

9,0

8,9

8,6

8,4

8,0

45%

8,6

8,48

,3

8,17

,9

7,5

7,1

40%

7,8

7,77

,5

7,37

,0

6,6

6,3

35%

7,0

6,9

6,76

,4

6,25

,8

5,5

30%

6,2

6,1

5,9

5,65

,3

5,0

4,7

25%

5,4

5,35

,0

4,84

,5

4,2

3,8

Temperatur

10 °C

15 °C

20 °C

25 °C

30 °C

35 °C

40 °C

Ablesebeispiel: Bei einer Temperatur von 15 °C und 55 % rel. Luftfeuchtigkeit entspricht die Holzausgleichsfeuchte 10%.
Es empfiehlt sich die Luftfeuchtigkeit durch Pflanzen oder einen Luftbefeuchter zu erhöhen, was nicht nur die Austrocknung des Holzes verhindert, sondern auch ein gesundes Wohnklima fördert.

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