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Produktinformationen "gräfix 51 Kalk-Mauermörtel"
Auf einen Blick
- Für biologisches Bauen geeignet, keine chemischen Zusätze
- Mörtelgruppe M1 nach DIN EN 998-2
- Luftkalk-Bindemittel mit Kalksteinsand 0–1,6 mm
- Längere Abbindezeit durch Luftkalk
- Verbrauch: ca. 1,4 kg/m² je mm Schichtdicke
Welche Eigenschaften und Vorteile bietet gräfix 51 Kalk-Mauermörtel?
gräfix 51 Kalk-Mauermörtel ist ein Werktrockenmörtel auf reiner Kalkbasis ohne chemische Zusätze und besonders für den Einsatz im Hausbau konzipiert. Durch die Verwendung von Luftkalk als alleinigem Bindemittel entsteht ein diffusionsoffener und kapillaraktiver Mörtel mit verbesserten bauphysikalischen Eigenschaften, der für ein ausgeglichenes Raumklima sorgt. Die verwendete Körnung von 0 bis 1,6 mm sorgt für eine feine Struktur und eine gleichmäßige Verarbeitung.
Für welche Anwendungen und Untergründe ist gräfix 51 Kalk-Mauermörtel geeignet?
gräfix 51 Kalk-Mauermörtel eignet sich insbesondere für tragendes und nicht tragendes Mauerwerk aus geeigneten mineralischen Mauersteinen, wo eine sehr gute Wasserdampfdurchlässigkeit gefordert ist. Typische Einsatzbereiche sind Massivbauwände, Innen- und Außenmauern sowie Sanierungsmaßnahmen im Denkmalschutz und Neubau. Nicht geeignet ist gräfix 51 Kalk-Mauermörtel für stark wasser- oder frostbeanspruchte Bauteile sowie für verklebte Systeme oder hoch beanspruchtes Kellermauerwerk.
Wie wird gräfix 51 Kalk-Mauermörtel verarbeitet?
gräfix 51 Kalk-Mauermörtel wird als Werktrockenmörtel mit sauberem Wasser angemischt. Die zu vermauernden Steine müssen sauber, staubfrei und leicht vorgenässt sein. Der Mörtel wird lagenweise in die Lager- und Stoßfugen eingebracht. Die empfohlene Schichtdicke entspricht der gewählten Fugenhöhe, üblicherweise 10 bis 15 mm. Mit Maurerkelle oder geeignetem Mörtelrührer wird auf eine gleichmäßige Mörtelverteilung geachtet. Nach dem Mauern benötigt gräfix 51 Kalk-Mauermörtel aufgrund des Luftkalk-Bindemittels eine verlängerte Abbinde- und Trocknungszeit.
Wie hoch ist der Verbrauch und die Reichweite von gräfix 51 Kalk-Mauermörtel?
Der Verbrauch von gräfix 51 Kalk-Mauermörtel liegt bei ca. 1,4 kg/m² je mm Schichtdicke. Bei einer üblichen Fugendicke von 10 mm ergibt sich ein Gesamtverbrauch von ca. 14 kg/m². In einer 25-kg-Sack ergibt das eine Reichweite von ca. 1,8 m² bei 10 mm Schichtdicke. Die Reichweite nimmt mit zunehmender Fugenhöhe entsprechend ab. Der tatsächliche Verbrauch ist abhängig von Mauersteingröße, Fugenanteil und Verarbeitungsqualität.
Mit welchen Systemen und Materialien ist gräfix 51 Kalk-Mauermörtel kombinierbar?
gräfix 51 Kalk-Mauermörtel kann mit mineralischen Mauersteinen wie Kalksandstein, Porenbeton, Ziegel und Naturstein kombiniert werden. Die nachfolgende Beschichtung kann mit mineralischen Putzen, Kalk- oder Silikatfarben erfolgen, die ebenfalls eine hohe Diffusionsoffenheit gewährleisten.
Welche Besonderheiten sind bei der Anwendung von gräfix 51 Kalk-Mauermörtel zu beachten?
gräfix 51 Kalk-Mauermörtel sollte nicht unter +5 °C verarbeitet werden und muss vor schneller Austrocknung und Frost geschützt werden. Durch die rein mineralische Zusammensetzung sind längere Abbindezeiten zu berücksichtigen. Die Lagerung sollte trocken und frostfrei erfolgen, angebrochene Säcke sind gut zu verschließen und innerhalb weniger Wochen zu verarbeiten. Für die Entsorgung gelten die örtlichen Vorschriften.
Woraus besteht gräfix 51 Kalk-Mauermörtel?
gräfix 51 Kalk-Mauermörtel besteht aus Luftkalk als Bindemittel und Kalksteinsand mit einer Körnung von 0 bis 1,6 mm und enthält keine chemischen Zusätze.
Technische Merkmale
- Mörtelgruppe: M1 nach DIN EN 998-2
- Körnung: 0–1,6 mm
- Bindemittel: Luftkalk
- Verbrauch je Anstrich = 1,4 kg/m² je mm Schichtdicke
- Anstriche = üblicherweise 1 Auftrag
- Reichweite = ca. 1,8 m²/25 kg bei 10 mm Schichtdicke
| Anwendungsbereich: | Außenbereich, Innenbereich |
|---|---|
| Bestellmenge: | Sack |
| Untergrund: | mineralische Untergründe |
gräfix
CLP-Hinweise
| Symbole |
|
|---|---|
| Signalwort | Gefahr |
| Gefahrenhinweise | Gefahr: Gefahr GHS05 Ätzend: ätzend H315: Verursacht Hautreizungen. H318: Verursacht schwere Augenschäden. P261: Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden. P264: Nach Gebrauch gründlich waschen. P280: Schutzhandschuhe / Augenschutz / Gesichtsschutz tragen. P302 + P352: BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser waschen. P362 + P364: Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen. |